Stadtarchiv Althofen

Stadtarchiv Althofen am Salzburger Platz

Buchveröffentlichung 
Matucaium 2

 

Ende Mai 2025 veröffentlichten wir das zweite Buch der Reihe „Matucaium – Beiträge des Stadtarchivs Althofen zur Geschichte Althofens“, das auf 212 Seiten 24 Artikel zur Geschichte Althofens beinhaltet. Das beim Verlag Ploder erschienene Buch ist für 25 Euro bei Buch-Papier-Basteln-Spielwaren Schöffmann in der Kreuzstraße 24, 9330 Althofen oder bei Günther Jannach unter gjannach@edu.aau.at.  

Buchreihe Matucaium

Ausgewählte Archivalien und kleine Beiträge

In Kreuzstraße 2/1 und Kreuzstraße 4 in Althofen stehen zwei schöne Villen, die beide auf den Bauherren Karl Rothenpieler (1872 – 1954)1 zurückgehen, der 1898 nach Althofen kam und hier mit Unterbrechungen über 50 Jahre als praktischer Arzt tätig war.2 Die nördliche der beiden Villen, nämlich die „Villa Fichteneck“, ist noch heute unter dem Namen Rothenpieler-Villa bekannt.3

 


Historistische Heimatstil-Architektur in Althofen: Villa Fichteneck (Foto um 1910) [Quelle: Stadtarchiv Althofen: Fotoalbum Ansichtskarten Althofen und Umgebung / Datierung: AK gel. 1914].

 

Architektonisch sind die beiden Villen Kinder ihrer Zeit, einmal im historistischen Heimatstil der Zeit der zu Ende gehenden Monarchie, einmal in dem für die Zwischenkriegszeit typischen Heimatschutzstil gebaut. Die Architektur der Villen sowie deren Bauherr stehen im Mittelpunkt dieses Beitrags.

 

Historistische Heimatstil- und Heimatschutzarchitektur

 

1913 berichteten die Mitteilungen der k. k. Zentralkommission für Denkmalpflege, dass sich „in Kärnten […] ein Landesverband für Heimatschutz“ gebildet habe, wobei der Verein anstrebe, „die natürliche und kulturelle Eigenart Kärntens zu erhalten und zu pflegen, und zwar: durch Schutz der landschaftlichen Naturbilder und Ortsbilder […], durch Pflege der Überlieferung der bodenständigen ländlichen und städtischen Bauweise […], durch Schutz der Naturdenkmale aller Art und durch Schutz alter guter Sitten, Gebräuche und Trachten, der Volkskunst“.4 Damit hielt der Heimatschutz auch in Kärnten endgültig Einzug.

 

Der Begriff Heimatschutz wurde vom deutschen Musiker Ernst Rudorff (1840 - 1916) im Jahr 1897 geprägt, und „hat seitdem, wie die damit bezeichnete Bewegung, einen Siegeszug durch die ganze Kulturwelt angetreten“, wie der Universitätsprofessor Carl Fuchs (1865 – 1934) im Jahr 1914 festhielt.5

 

Vor dem Hintergrund der Industrialisierung6 forderte Rudorff einst, um „deutsches Volkstum ungeschwächt und unverdorben zu erhalten, […] die deutsche Heimat mit ihren Denkmälern und der Poesie ihrer Natur vor weiterer Verunglimpfung zu schützen“.7 Dabei sprach er sich hinsichtlich der Architektur einerseits gegen die „Errichtung von modernen Phrasenbauten jedes Schlages und Stiles“ aus.8 Anderwerseits sprach er sich für eine Architektur „volkstümlicher Bauart" aus, "deren Wiederbelebung die unerlässlichste Forderung ist“, und die „das für jede Landschaft Charakteristische für Neubauten in Anwendung“ brächte.9 Was Rudolff forderte, führte zur sogenannten Heimatschutzarchitektur;10 wogegen er sich wandte, war die Architektur des Historismus.

 

Der Begriff Historismus, so der Kunsthistoriker Ranier Donandt, bürgerte sich „in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts ein“, und er beschreibe die Architektur der „Neostile des 19.Jh.“, die mit „Rückgriffen auf erkennbare historische, durch Traditionswert ausgezeichnete Stilelemente und Formenkomplexe“ arbeiteten.11 In Althofen sind typische Vertreter dieser Architektur das Verwaltungsgebäude der Treibacher / Schloss Treibach (Auer von Welsbach-Straße 1), das Ende der 1860er im Stil des Neobarock umgebaut wurde,12 sowie der Annenhof (Grobeckerplatz 1), der um 1880 sein neues Aussehen im Stil der Neo-Renaissance erhielt.13 Ein anderer Stil des Historismus war der sogenannte Heimatstil, der Bezug nahm auf das im 18. und 19. Jahrhundert aufgekommene Schweizer Bauernhaus mit seinem hohen Giebel, und dessen Charakteristikum die zahlreichen Holzapplikation waren, weshalb diese Stilrichtung vom Architekten Friedrich Achleitner (1930 – 2019) wohl als „Laubsägestil“ bezeichnet wurde.14 Der älteste Vertreter dieser Architektur in Althofen ist das 1886 zum Helenenhof (Kinskyweg 10) umgebaute vormalige Schaller-Haus,15 dessen Faschen an den Fenstern mit wunderbaren Laubsägearbeiten gestaltet sind. (Für den Heimatschützer Rudorff hätte Althofen  somit angesichts von Annahof, Schoß Treibach und Helenenhof wohl ausgesehen, „als ob mit den Flicken aller Zeiten und Länder Komödie gespielt werden sollte“, wie er sich im Zusammenhang zeitgenössischer neuer Stadt- und Villenviertel ausdrückte.16)

 

Hinsichtlich der Heimatschutzarchitektur empfahl im Jahr 1905 Paul Schultze-Naumburg (1869 – 1949), erster Vorsitzender und Mitbegründer des „Bundes Deutscher Heimatschutz“,17 sich „allen jenen guten Formen“ zu bedienen, „die das gebildete Bürgertum vom 18. Jahrhundert und vom Beginn des 19. Jahrhunderts und das Bauerntum schuf“.18 Dies führte in der Praxis dazu, wie der deutsche Architekt Paul Ochs (1855 – 1929) feststellte, dass der Heimatschutzstil entgegen seiner Forderung, beim Bauen „Rücksicht auf örtliche Eigenart“ zu nehmen, bevorzugt zum „vielgepriesenen Biedermeierstil mit seiner geputzten, weißgetünchten Hauswand mit dem roten ziegelgedeckten Mansardendach, das doch in seiner Form in Deutschland keineswegs bodenständig ist, und mit seinen grün oder blau gestrichenen Fensterläden“ führte.19

 


Heimatschutzarchitektur aus der Zwischenkriegszeit in Untermarkt: Greschonig-Villa (zwischen 2000 und 2006) [Quelle: Stadtarchiv Althofen: Digitale Sammlung R. Pichler, Althofen_34_01.jpg / Datierung: Das Nachbarhaus wurde laut Besitzerauskunft im Jahr 2000 gelb gestrichen, das Foto 2006 digitalisiert].

 

Das „seitlich tief herabgezogene Mansarddach“ zählte tatsächlich, wie die Kunsthistorikerin Désirée Vasko-Juhász darlegte, „zu den stilistischen Neuerungen der Heimatschutzbewegung“.20 Die weiteren Kennzeichen der Heimatschutzarchitektur sind, wie die Architektin Jasmin Mäser-Planinger in ihrer Studie von 2016 zu Heimatschutz-Bauten in Dornbirn darlegte, „die asymmetrische Fassadenaufteilung, die Verwendung von Naturstein im Sockelbereich, die Arkaden an der Gartenfassade, die einheitliche Gestaltung des grob verputzten Mauerwerks sowie die gekehlten Dachuntersichten“.21

 


Heimatschutzarchitektur in Althofen Villa „Lug' ins Land“ von 1931 (Foto vor 2006) [Quelle: Stadtarchiv Althofen: Digitale Sammlung R. Pichler, Althofen_34_02.jpg / Datierung: Das Foto wurde 2006 digitalisiert].

 

Das älteste Beispiel für den Heimatschutzstil in Althofen ist die von Karl Matulka (1881 – 1941), Betriebsleiter der Treibacher,22 zwischen den Jahren 1920 und 1923 erbaute Villa (Silberegger Straße 1, ehemaliges Gasthaus Bachler).23 Matulkas Villa besitzt – typisch für die Heimatschutzarchitektur – ein Mansardendach und eine durch die Anlage der Fenster asymmetrische Fassadengestaltung. Ursprünglich fehlte der heutige Zubau an der Südseite. Anstelle dessen hatte die Villa einen halbrunden Arkadenzubau mit balkonhafter Plattform (Altan) Richtung Garten, wie ein altes Foto zeigt24 Andere Beispiele für Heimatschutzarchitektur in Althofen sind die 1931 erbaute Villa „Lug‘ ins Land“ (Lorberkogelweg 2), die auch das typische Mansardendach und einen Altan besitzt,25 und die vor 1936 umgestaltete Villa Bermoser (Greschonig-Haus Untermarkter Straße 17),26 die ebenfalls einen schönen Altan und ein verschnittenes Dach besitzt.27

 


Heimatschutzarchitektur in Althofen aus der Zwischenkriegszeit: Matulka-Villa / Gasthaus Bachler (Foto um 1925) [Quelle: Stadtarchiv Althofen: Digitale Sammlung R. Pichler, Ser. H. Auer, 0692.jpg / Datierung: Die 1930 erbaute Neue Rothenpielervilla fehlt am Bild noch].

 

Villa Fichteneck

 

Im Oktober 1909 ließ der aus Prevalje im heutigen Slowenien stammende und seit 1898 in Althofen als praktischer Arzt tätige Karl Rothenpieler (1872 – 1954)28 im Althofener Grundbuch „die Neubildung der B[au]p[arzelle] Nr. 176 Villa ersichtlich“ machen (heute Kreuzstraße 2/1); und zwar auf einem Grundstück, in dessen Besitz er seit Mitte 1906 war.29 Dem Gebäude gab er den Namen „Villa Fichteneck“, unter dem das Haus bereits 1910 in einem Häuserverzeichnis der Gemeinde Althofen aufscheint.30

 

Die Villa wurde meiner Meinung nach im historistischen Heimatstil oder Laubsägenstil erbaut, wofür der hohe Giebel, der Anleihen an den Schweizer Haus-Stil nimmt, und der zahlreiche hölzerne Zierrat sprechen. Architekt der Villa war laut der Zeitung Freie Stimmen Franz Pichler (1856 – 1915)31, der dem historistischen Stil zeitlebens die Treue hielt. So gestaltete er  noch 1907, in einer Zeit, „in der die Auswuchse der Sezession und des Jugendstiles noch vielfach zu spüren waren“, den Spirathof in Klagenfurt, Bahnhofstraße 9, im historistischen Stil „deutscher Renaissance“, wie die Freien Stimmen berichteten.32 Auch die fünf Jahre später, im Jahr 1912, errichtete Volksschule in Gurk gestaltete er noch im historistischen Heimatstil.33

 

Die neue Villa Rothenpieler

 

1930 berichtete die Kärntner Zeitung, dass im Juli „Medizinalrat Dr. Rothenpieler […] in seine neuerbaute Villa“ übersiedelte, während sein Sohn Kurt (1899 – 1953)34, genannt Konrad, ins elterliche Haus Villa Fichteneck zog.35 Rothenpielers neue Villa (Kreuzstraße 4) ist laut Expertise der Kunsthistorikerin Inge Scheidl (*1956) im Heimatschutzstil erbaut. Dies erkennt man aus meiner Sicht vor allem am Mansardendach, der asymmetrische Fassadenaufteilung sowie der Verwendung von Naturstein im Sockelbereich. Der Balkon ist wie bei der Bachler-Villa als Altan ausgearbeitet.

 


Heimatschutzarchitektur in Althofen Neue Villa Rothenpieler von 1930 (Foto um 1967) [Quelle: Stadtarchiv Althofen: Dig. Slg. R.: Pichler Althofen_04_01 / Datierung: Im Hintegrund sieht man die noch im Bau befindliche Mittelschule, die laut Volkszeitung, 5. Oktober 1968, S. 5 im Jahr 1968 eröffnet wurde].

 

„Hie gut deutsch alleweg“

 

Ein Foto von um 1910 zeigt, dass Rothenpieler unter dem Balkon der Villa Fichteneck in deutscher Frakturschrift die Aufschrift „Hie gut deutsch alleweg“ anfertigen ließ.36

 

Der Spruch ist eine Abwandlung des für das Jahr 1523 auf einem Stein bezeugten Spruches „Hy gut Wirte[n]b[er]g alweg“, auf dessen Rückseite noch „Vive dux Ulriche“, zu Deutsch ‚Es lebe Herzog Ulrich‘, zu lesen ist.37 Der Stein hatte zu jener Zeit etwas Aufrührerisches, gehörte doch Württemberg seit 1519 zu Österreich, und war doch der ehemaliger Herzog Ulrich im Exil.38 Bekannt wurde der Spruch in jener Form, die Willhelm Hauff in seinem Roman ‚Lichtenstein‘ von 1826 mit „Hie gut Württemberg allweg“ wiedergab,39 wobei Hauff den Spruch in Zusammenhang mit dem Widerstand aller „Bürger und Bauern“ gegen die habsburgische Herrschaft stellte. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde der Spruch schließlich zur deutsch-nationalen Parole. So hieß es beispielsweise 1862 in einem Gedicht für Soldaten: „Froh will ich für Deutschland fallen / Wandelnd auf des Todes Steg / Soll mein leztes Wort noch lallen / Hie gut deutsch und alleweg“.40 1887 meinte die Berliner Tägliche Rundschau, die deutsche Flotte sei „der Träger deutscher Macht und Herrlichkeit, wo ihre Masten ragen und ihre Flagge weht, da heißt es: Hie gut Deutschland alleweg“.41

 

Rothenpieler zeigte also mit der Aufschrift weithin sichtbar seine deutsch-nationale Einstellung. Zur Zeit der Monarchie war Rothenpieler Anhänger der deutsch-nationalen, antisemitischen und antikatholischen Alldeutschen Bewegung von Georg Schöneners (1842 – 1921);42 einer Bewegung, die, so der Historiker Ernst Bruckmüller (*1945), zum radikalen Flügel des deutschnationalen Lagers zählte.43 So wundert es nicht, dass Rothenpieler seine zweite Villa 1930 im Heimatschutzstil errichten ließ, da der Heimatschutz auch Ausdruck einer rechts-konservativen Einstellung war. Dies zeigte sich schon beim Begründer Rudorff, der meinte, dass man ohne Heimatschutz „den Ideen der roten Internationale […] geradezu in die Hände“ arbeite.44 Dass Rothenpieler auch später seine politische Einstellung behielt, zeigt sich daran, dass er am 8. Juni 1938 den Antrag an die NSDAP stellte, deren Mitglied werden zu dürfen, was er am 1. Jänner 1940 schließlich auch wurde, wie sein Eintrag in der NSDAP-Mitgliederkartei zeigt.45

 

Ausklang

 

Die Villa Fichteneck kam laut Grundbuch 1930 zunächst in den Besitz von Rothenpielers Sohn Konrad, der spätestens seit 1926 in Althofen als Arzt ordinierte,46 nach dessen Tod 1954 in den Besitz von Rothenpielers Enkel Georg (1932 – 2016)47,48 der auch 42 Jahre lang in Althofen als Arzt tätig war.49 Seit 2025 wird die Villa Fichteneck wieder als Praxis verwendet und beherbergt eine Praxis für Psychotherapie und eine für Logopädie.50

 

Günther Jannach (Oktober 2026)

 

Anmerkungen

 

1: 1954 berichteten die St. Veiter Nachrichten, 12. Feber 1954, S. 4, dass „am 8. Feber […] Carl Rothenpieler im 82. Lebensjahr“ starb. Geboren wurde Rothenpieler, wie die Neue Zeit, 12. Oktober 1952. S. 14 schrieb, 1872 in Prevalje (Prävali) im heutigen Slowenien.
2: Die Kärntner Zeitung, 21. April 1898, S. 4 berichtete, dass „Doktor Karl Rothenpieler aus Klagenfurt […] sich hierorts [sc. Althofen] dauernd als praktischer Arzt niederlassen“ werde. Im ersten Weltkrieg war Rothenpieler spätestens seit Dezember 1914, wie Freie Stimmen, 6. Dezember 1914, S. 8 belegt. Das Grazer Tagblatt, 3. März 1916, S. 5 bezeichnete Rothenpieler als „Landsturm-Oberarzt [...] Landsturm-Bezirkskommando Nr. 4 bei einem Reservespitale in Klagenfurt“. 1918 wurde er, so die Freie Stimmen, 25. April 1918, S. 6, vom „Landsturmoberarzt [...] zum Landsturm-Regimentsarzt ernannt“. Rothenpieler ordinierte in Althofen sicher noch bis 1930, wie sich aus einem Bericht der Klagenfurter Zeitung, 24. Jänner 1930, S. 2 erschließt, wo es heißt, „Dr. Karl Rothenpieler leistete“ einen Schwerverletzten vom Steinbruch in Aich „erste Hilfe und ordnete dessen Überführung in ein Krankenhaus an“. Mit 72 Jahren, am Ende des Zweiten Weltkrieges im Herbst 1944, begann Rothenpieler wieder als Arzt in Althofen zu arbeiten, wie die Alpenländische Rundschau, 25. November 1944, S. 2 berichtete, und Rothenpieler findet sich noch 1949 in einer Auflistung aktiver Praxen in der Zeitung die Neue Zeit, 12. Jänner 1949, S. 4.
3: So sprach das Gem. Prot. 23. September 2021, Pkt. 7 im Zusammenhang eines möglichen Grundstückankaufes vom „Areal ‚Villa Fichteneck‘ (Rothenpieler)“.
4: MZK 1913, S. 114.
5: Fuchs 1914, S. 161.
6: Rudorff 1897, S. 401 sprach von der „Ausbeutung aller Schätze und Kräfte der Natur durch industrielle Anlagen aller Art, Vergewaltigung der Landschaft durch Stromregulierungen, Eisenbahnen, Abholzungen und andre schonungslose […] Verwaltungsmaßregeln“ in Anbetracht dessen, was „aus unsrer schönen, herrlichen Heimat mit ihren malerischen Bergen, Strömen, Burgen und alten Städten geworden“ wäre.
7: Rudorff 1897, S. 466.
8: Rudorff 1897, S. 404.
9: Rudorff 1897, S. 468.
10: Der Stil wird bisweilen auch „Nationalromantik“ oder „Heimatstil“ genannt, wobei man dann die Stilrichtung des Historismus „Internationalen Heimatstil“ oder „historistischen Heimatstil“ nennt.
11: Donandt 2011, S. 179.
12: Nach Ginhart 1927, S. 43 wurde das Schloss „durch den Grafen Gustav von Egger […] 1867-69 erbaut“. Scheidl 2025 erkannte am Schloss „umfassenden Um- und Zubauten im neobarocken Stil“.
13: 1875 erwarb Anna Grobecker laut Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 32 den späteren Annahof, dessen Umbau bis spätestens 1892 abgeschlossen war, da Löhn-Siegel 1892, S. 245 in diesem Jahr über eben diesen berichtete. Nach Bacher 2001, S. 16 ist die Fassade des Annenhofs im Stil der Neo-Renaissance gestaltet.
14: Vorbild des Heimatstils war nach Buchinger 2006, S. 47 der im 18. und 19. Jahrhundert „in den reichen [Schweizer] Urkantonen“ aufkommende „Typus des hochgiebeligen Blockbaus mit Sparrendach“. Stilistisch zählt der Heimatstil nach Malderle 2020, S. 46 „zum Späthistorismus und besinnt sich auf die Inhalte der Romantik und auf die Vorbilder alpenländischer Bautechniken allgemein,“ wobei man „immer wieder hölzerne Stilelemente und Zierrat des Schweizerhaus-Stils“ findet. Insgesamt bediente man sich, wie Achleitner 1986 zusammenfasste, „dekorativer bäuerlicher Motive […] zur Einkleidung von städtischen Gebäudetypen auf dem Lande (Villen, Grandhotels etc.)“, wobei Achleitner 1986 diese Architektur als Laubsägestil bezeichnete.
15: 1879 wurde das Haus „Unterburg 80“ in lib. bap. Althofen, VII, 22. November 1879 als „Schallerhaus“ bezeichnet. Ein Sparren des Dachstuhls des Haupthauses wurde mit „CF 1886“ bezeichnet, weshalb in diesem Jahr wohl der Umbau stattgefunden hat.
16: Rudorff 1897, S. 404.
17: Der Architekt, Publizist und Maler Schultze-Naumburg war, so Welzbacher 2007, S. 710, 1904 „Mitbegründer des ‚Bundes Deutscher Heimatschutz‘, den er bis 1913 leitete“.
18: Schultze-Naumburg 1905, S. 64.
19: Ochs 1912, S. 988.
20: Vasko-Juhász 2018, S. 293.
21: Mäser-Planinger 2019 , S. 79.
22: Lebensdaten und Beruf werden auf seinem Grabstein im Untermarkter Friedhof genannt.
23: Laut Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 180 wurde am 2. Jänner 1920 das Grundstück in Bauland umgewidmet; eine Eintragung am 1. Februar 1924 nennt bereits ein „Wohnhaus“. Scheidl 2025 ordnete die Villa stilistisch dem Heimatschutzstil zu.
24: Foto d. Matulka-Villa (SAA).
25: Das Kärntner Tagblatt, 6. Mai 1931, S. 4 berichtete, dass „Hofrat Dr. Meßner [...] nun seine neu erbaute Villa ‚Lug ins Land‘ bezogen“ habe.
26: Das Kärntner Tagblatt, 1. März 1936, S. 12 sprach von „der Villa des verstorbenen Oberveterinärrates Peter Bermoser“. Bermoser war nach Amberger 1960 (SAA), s. v. Alter Markt 47 seit 1918 in Besitz des Hauses.
27: Scheidl 2025 ordnete sowohl die Villa ‚Lug ins Land‘ als auch die Bermoser-Villa dem Heimatschutz zu.
28: 1954 berichteten die St. Veiter Nachrichten, 12. Feber 1954, S. 4, dass „am 8. Feber […] Carl Rothenpieler im 82. Lebensjahr“ starb. Geboren wurde Rothenpieler, wie die Neue Zeit, 12. Oktober 1952. S. 14 schrieb, 1872 in Prevalje (Prävali) im heutigen Slowenien. Die Kärntner Zeitung, 21. April 1898, S. 4 berichtete, dass „Doktor Karl Rothenpieler aus Klagenfurt […] sich hierorts [sc. Althofen] dauernd als praktischer Arzt niederlassen“ werde.
29: Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 157.
30: Häuserverzeichnis Althofens v. 1910 (SAA).
31: Lebensdaten nach Pichler 2025, S. 101.
32: Freie Stimmen, 30. Juli 1925, S. 2.
33: Nach Pichler 2025, S. 102 f. war „dieses 1912 errichtete Gebäude“, nämlich die „(damals) dreiklassige Volksschule in Gurk, […] ein für Franz Pichler charakteristischer Hochbau".
34: Laut Parte in der Zeitung Neue Zeit, 15. August 1953, S. 13 verstarb Konrad Rothenpieler „unmittelbar vor Vollendung seines 54. Lebenjahres“.
35: Kärntner Zeitung, 15. Juli 1930, S. 5.
36: Foto d. Villa Fichteneck, gel. 1914 (SAA).
37: Schiefer 2023.
38: Zur allgemeinen Geschichte Württmbergs vgl. Schneider 1896, S. 126 ff. Der Fund des Steines war so bedeutend, dass 1523, so Schiefer 2023, „der Göppinger Amtmann Thomas Hägen“ ein Schreiben „zusammen mit dem Stein an die habsburgische Statthalterregierung in Stuttgart sandte“, wobei sich diese Schreiben im Hauptstaatsarchiv Stuttgart erhalten habe (HStA A 346 Bü 1 Nr. 3).
39: Hauff 1826, S. 314.
40: Schuler 1862, S. 41.
41: Tägliche Rundschau 1887.
42: Schon 1893 stand Rothenpieler einer Feier zur Wiedererlangung des passiven Wahlrechts Schönerers in Klagenfurt vor, wobei er auf Schönerer bezogen meinte, „dass man noch wisse, was man dem unerschrockenen Kämpfer des Deutschtums in der Ostmark schulde“, wie die Freie Stimmen, 23. Dezember 1893, S. 3 berichteten. Das Bestreben der Alldeutschen Schöneners war es, das deutsche „Volkstum von jedem fremden, daher auch jüdischem Einfluss reinzuhalten“ und sich „von Rom [gemeint ist die katholische Kirche] loszusagen“, wie es die Schönerer-Gruppe im Parlament 1901 laut den Freie Stimmen, 19. Jänner 1901, S. 2 formulierte. Deshalb wäre, so Schönerer 1887, S. 56, „die Beseitigung des jüdischen Einflusses auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens unerlässlich“, wobei sich, so Schönerer 1887, S. 59, alldeutscher „Antisemitismus […] nicht gegen die Religion, sondern gegen die Rasseeigenthümlichkeiten der Juden“ richte, da sie „übermüthiger, hartherziger, ausbeutungssüchtiger und schadenfroher als je“ wären. Hinsichtlich der Devise „Los-von-Rom“ forderte Schönerer 1899, S. 32 den „Austritt der Ostmarkdeutschen aus der katholischen Kirche […] aus völkischen Gründen“.
43: Bruckmüller 2001, S. 339 bezeichnete die „Deutsche Arbeiterpartei (eine Vorläuferpartei der späteren NSDAP)” als „kleine, aber extreme“ Gruppierung innerhalb der Deutschnationalen und „Schönerers Alldeutsche“ als „ebenfalls klein und extrem“. 1914 bezeichnete der Althofener Pfarrer Adalbert Kubiza in lib. mem. Althofen, s. v. 1914 Rothenpieler als „Alldeutschen“
44: Rudorff 1897, S. 466.
45: NSDAP-Mitgliederkartei (NAC), Nr. 7789664.
46: Konrad Rothenpieler promovierte laut Medizinische Klinik, 5. Juni 1924, S. 4 am 29. März 1924 in Wien. 1926 nannte ihn die Medizinische Klinik, 1. September 1926, S. 1340 „Dr. K. Rothenpieler in Althofen“.
47: Lebensdaten nach Parte Rothenpieler 2016.
48: Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 137. Laut der Parte in der Zeitung Neue Zeit, 15. August 1953, S. 13 war Karl Rothenpieler der Vater von „Dr. Konrad Rothenpieler“ und der Großvater von Georg Rothenpieler.
49: Parte Rothenpieler 2016.
50: Nach Trampitsch 2025, S. 12 haben „in der Villa Fichteneck (Kreuzstraße 2/1) […] kürzlich gleich zwei Fachpersonen ihre Praxen eröffnet“, nämlich einen Psychotherapiepraxis und eine für Logopädie.

 

Quellen

 

Alpenländische Rundschau = Alpenländische Rundschau, Klagenfurt 1923 – 1944.
Amberger 1960 (SAA) = Amberger, E.: Häuserchronik – Häuser in Althofen und deren Besitzer, um 1960. In: Stadtarchiv Althofen: KaAmb2.
Grundbuch KG Althofen (KLA) = Kärntner Landesarchiv: Grundbuch Gerichtsbezirk Althofen, Katastralgemeinde Althofen, Bd. I ff.
Foto d. Matulka-Villa (SAA) = Stadtarchiv Althofen: Foto der Matulka-Villa. In: Digitale Sammlung R. Pichler, Ser. H. Auer, 0692.jpg.
Foto d. Villa Fichteneck, gel. 1914 (SAA) = Stadtarchiv Althofen: Ansichtskarte Villa Fichteneck, gel. 1914. In: Fotoalbum Ansichtskarten Althofen und Umgebung.
Freie Stimmen = Freie Stimmen – Organ der Fortschrittspartei in Kärnten, Klagenfurt 1881 – 1938.
Gem. Prot. = Stadtgemeinde Althofen: Gemeinderatsprotokolle der Gemeinde Althofen, Althofen 1954 ff.
Grazer Tagblatt = Grazer Tagblatt, Graz 1891 – 1934.
Hauff 1826 = Hauff, W.: Lichtenstein - Romantische Sage aus der württembergischen Geschichte. In: Mendheim, M. (Hg.): W. Hauffs Werke, Bd. I, S. 35–434.
Häuserverzeichnis Althofens v. 1910 (SAA) = Bezirkshauptmannschaft St. Veit: Häuserverzeichnis der Ortsgemeinde Althofen, St. Veit 1910. In: Stadtarchiv Althofen: KuvBez.
Kärntner Tagblatt = Kärntner Tagblatt, Verlag St. Josefs-Verein, Klagenfurt 1905-1938.
Kärntner Zeitung = Kärntner Zeitung – Verlag St. Josefs-Verein, Klagenfurt 1894 – 1905.
Klagenfurter Zeitung = Klagenfurter Zeitung, Klagenfurt 1784 – 1951.
lib. mem. Althofen = Archiv der Diözese Gurk: Pfarre Althofen: liber memorialis – Pfarrchronik, Hs. 75.
Medizinische Klinik = Medizinische Klinik - Wochenschrift für praktische Ärzte. Österreichische Ausgabe, Berlin / Wien, 1905-1944.
Neue Zeit = Neue Zeit – Organ der Sozialistischen Partei der Steiermark, Graz: 1945 – 2001.
NSDAP-Mitgliederkartei (NAC) = National Archives Collection: Series: Records Relating to Membership in the Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) - Record Group 242, A3340-MFKL: Number N0090, URL:
Parte Rothenpieler 2016 = Parte der Stadtgemeinde Althofen für Georg Rothenpieler (1932 - 2016), URL: https://trauer.kleinezeitung.at/traueranzeige/georg-rothenpieler-1932/anzeigen, abgerufen August 2026.
Rudorff 1897 = Rudorff, E.: Heimatschutz. In: Die Grenzboten, Bd. 56/2, S. 401 – 414 u. 455 – 468.
Schuler 1862 = Schuler, M.: Deutsches Landsturm-Büchlein - Patriotische Lieder, Augsburg 1862.
Scheidl 2025 = Scheidl, I.: Persönliche Mitteilung von Inge Scheidl an Günther Jannach, Althofen 2025
Schönerer 1887 = Schönerer, G.: Reder in der Sitzung des Abgeordnetenhauses zu Wien am 28. April 1887. In: Judenthum und Deutschthum in der Ostmark, Marburg (Hessen) 1887, S. 53 - 72.
Schönerer 1899 = Los von Rom. In: Unverfälschte Deutsche Worte, Nr. 3, Wien 1899, S. 32, zit. nach Trauner 1997, S. 280, S. 36.
St. Veiter Nachrichten = St. Veiter Nachrichten, Wolfsberg 1953 f.
Tägliche Rundschau 1887 = Tägliche Rundschau, Berlin 21. September 1887.
Villacher Zeitung = Villacher Zeitung – Kärntisches Blatt für deutsche Politik und soziale Reform / demokratisches Blatt Oberkärntens / deutsches Kärntner Blatt / deutsches Volksblatt / deutschfortschrittliches Blatt Oberkärntens, Villach 1903 – 1933.

Volkszeitung = Volkszeitung – Unabhängige Tageszeitung für Kärnten und Osttirol, Klagenfurt 1945 – 1990.

 

Literatur

 

Achleitner 1986 = Achleitner, F.: Region – ein Konstrukt? Regionalismus – eine Pleite?, Basel et al. 1997 = Achleitner, F.: Gibt es einen mitteleuropäischen Heimatstil?. In: Krusche, M.: DIE VAN-SITE: ein kulturelles terrain (www.van.at), URL: http://www.van.at/alt/house/3house/akte/set/ach01.htm, abgerufen Jänner 2024.
Bacher 2001 = Bacher, E.: Bezirk St. Veit / Glan. In: Bacher, E. et al.: Dehio – Handbuch Kärnten, Wien 2001.
Bruckmüller 2001 = Bruckmüller, E.: Sozialgeschichte Österreichs, Wien 2001.
Buchinger 2006 = Buchinger, G.: Villenarchitektur am Semmering, Wien et al. 2006.
Donandt 2011 = Donandt, R.: Historismus. In: Pfisterer, U. (Hg.): Metzler Lexikon Kunstwissenschaft, Berlin 2011, S. 179 – 183.
Fuchs 1914 = Fuchs, C.: Denkmalpflege und Heimatschutz: In: Laban, P. et al. (Hg.): Handbuch der Politik, Bd. 3, S. 159−164.
Ginhart 1927 = Ginhart, K.: Die Bau- und Kunstdenkmäler Althofens. In: Kernast, K.: Der Markt Althofen in Kärnten, Althofen 1927, S. 31 – 45.
Löhn-Siegel 1892 = Löhn-Siegel, A.: Durch das Kärntner Alpenland hinab zur Adria. In: Wissenschaftliche Beilage der Leipziger Zeitung, Leipzig 1892, S. 241 – 244.
Malderle 2020 = Malderle, M.: Sommerfrischevillen im Ausseerland. In: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, H. 4/5, Wien 2020, S. 38 – 50.
Mäser-Planinger 2019 = Mäser-Planinger, J.: Villa Bachmann - Bürgerliches Wohnen der Zwischenkriegsjahre. In: Matt, W. / Rhomberg, H. (Hg.): Dornbirner Schriften - Beiträge zur Stadtkunde, Nr. 47, Dornbirn 2019, S. 6 - 97.
MZK 1913 = Bauer, M. (Hg.): Mitteilungen der k. k. Zentralkommission für Denkmalpflege, Wien 1913.
Ochs 1912 = Ochs, P.: Verunstaltungsgesetz und Bauberatung. In: Tonindustrie-Zeitung, Berlin 20. Juni 1912, S. 987-990
Pichler 2025 = Pichler, W.: Architekt Franz Pichler (1856–1915) - Biographische Skizze eines Kärntner. In: Geschichtsverein für Kärnten (Hg.): Bulletin, HJ. 2, Klagenfurt 2025, S. 101 – 104.
Schiefer 2023 = Schiefer, V.: „500 Jahre Bauernkrieg“ – Die Große Landesausstellung Baden-Württemberg 2024/25 | Teil 3: Ein „Stein des Anstoßes“ – Neues Licht auf ein Sammlungsobjekt. In: Blog des Landesmuseums Württemberg (https://blog.landesmuseum-stuttgart.de/), URL: https://blog.landesmuseum-stuttgart.de/bauernkrieg_03_stein/, abgerufen: August 2026, 13. September 2023.
Schneider 1896 = Schneider, E.: Württembergische Geschichte, Stuttgart 1896.
Schultze-Naumburg 1905 = Schultze-Naumburg, P.: Die Entstellung unseres Landes, Halle 1905.
Trampitsch 2025 = Trampitsch, K.: Liebe Leserinnen und liebe Leser!. In Stadtgemeinde Althofen (Hg.): Stadtmagazin, Nr. 38, Althofen 2025.
Trauner 1997 = Trauner, K.: Dissertation – Die Los von Rom-Bewegung, Wien 1997.
Vasko-Juhász 2018 = Vasko-Juhász, D.: Die Südbahn - Ihre Kurorte und Hotels, Wien 2018.
Welzbacher 2007 = Welzbacher, C.: Schultze-Naumburg (eigentlich Schultze), Paul Eduard. In: Neue Deutsche Biographie, Bd. 23, München 2007, 709-711.

Annenturm von 1307

Über uns

 

Seit 2008 macht es sich der gemeinnützige Verein Stadtarchiv Althofen zur Aufgabe, die noch erhaltenen Dokumente zur Geschichte der Stadtgemeinde Althofen zu sammeln, zu ordnen, zu digitalisieren und auf diese Weise zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zusätzlich betreibt das Stadtarchiv Althofen Forschungen zur Geschichte der Gemeinde und steht der Bevölkerung als Anlaufstelle für historische Fragen zur Verfügung.
Getragen und unterstützt wird der Verein von Mitgliedern, ehrenamtlichen Mitarbeitern und der Stadtgemeinde Althofen.

Kontakt

 

Stadtarchiv Althofen

Salzburger Platz 6

9330 Althofen

 

Obfrau Inge Lebl

albert.lebl@chello.at

Steinbrücke von Epritz von 1782

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Sitz: Salzburgerplatz 6, 9330 Althofen
Zustellanschrift: Güpferlingstraße 33/10, 1170 Wien 
ZVR: 844592267

Obfrau: Inge Lebl
Kontakt: albert.lebl@chello.at

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Das Stadtarchiv Althofen ist überparteilich, überkonfessionell und unabhängig. Es verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Das Medium dient zur Information über Tätigkeiten des Vereins und über die Geschichte der Stadtgemeinde Althofen für die interessierte Öffentlichkeit. 

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Vereinszweck ist, die noch erhaltenen Dokumente zur Geschichte der Stadtgemeinde Althofen zu sammeln, zu ordnen, zu digitalisieren und auf diese Weise zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Althofen, 12. April 2025